• sameralnajjar16

الضيق - Es ist zu eng hier

Updated: Nov 3, 2020


لا زلت ممدّاً على سريري والشمس لم تشرق بعد على ما يبدو، ولكن المكان ضيقٌ هنا بشكلٍ لا يطاق. الهواء ينفد تدريجياً أيضاً. أنظر حولي فلا أرى سوى الغبار. الغبار يحجب عني رؤية كل شيءٍ يحيط بي. هل أراد والداي الاحتفال بعيد ميلادي بشكلٍ مختلفٍ هذه المرّة؟ هل من الممكن أن تكون هذه هي المفاجأة التي وعدتني أمي بها؟ ولكن لماذا كل شيءٍ ساكن هكذا؟ وأين هي البوالين والشموع العشرة؟ ولكنني أتذكّر أن عيد ميلادي في الصيف!

ساقي تؤلمني جداً. أحاول لمسها برؤوس أصابعي ولكنّني لا أشعر ببساطةٍ بأي شيء، حتّى أنّني لا أستطيع تحريكها! أنا أحلم الآن بكل تأكيد. تحت سريري خبأت لعبتي المفضّلة، ولكنّني الآن لا أستطيع الوصول إليها أيضاً بأي شكلٍ كان. لقد كانت سيارة سوداء فخمة من طراز "بي إم دبليو" ولطالما كنت أريد اقتنائها. لقد كنت أتمنى طوال الوقت أن تتحوّل إلى سيارةٍ حقيقيةٍ كبيرة، كتلك التي يكلمها عمّي. أردت أخذ والديّ بها في نزهة إلى مكانٍ هادئ. لقد سمعت من والدي في عدة مناسبات أن هناك أماكن هادئة في هذا العالم، لكنها جميعها بعيدة جداً. علينا أن نقود السيارة كيلومتراتٍ كثيرة لنصل إلى مكانٍ هادئ.

خالتي تكره البحر كثيراً. لأن ابنها أراد السفر عن طريق البحر ولكنّه الآن يعيش في الجنّة.

المكان ضيّق هناك بشكلٍ لا يطاق. الغبار يتلاشى تدريجيّاً. الآن استطعت أن ألاحظ أن غرفتي ليست مرتبةً أبداً. بالكاد أستطيع التعرّف عليها! هذا سيثير غضب أمّي بالتأكيد. رحت أبحث عن حقيبتي المدرسيّة بعينيّ الجاحظتين والمستغربتين جداً. لقد كانت بالقرب منّي قبل أن أنام، حيث رسمت البحر قبل النوم على ورقةٍ بيضاء ووضعت الصورة في الحقيبة. أنا لم أرَ البحر من قبل. رأيته فقط في التلفاز عندما كنّا لا نزال نملك كهرباء. خالتي تكره البحر كثيراً. لأن ابنها أراد السفر عن طريق البحر ولكنّه الآن يعيش في الجنّة. كيف سأذهب إلى المدرسة غداً إن لم أجد حقيبتي؟ لكن هذا أفضل بالنسبة إليّ، لأنني سأستطيع النوم لوقتٍ متأخر كما أريد.


حصّتنا الأولى غداً هي حصّة الجغرافيا المملّة جداً. ماذا يعلّمنا مدرّس الجغرافيا؟ كم عدد سكان الكوكب؟ أسماء الأنهار والبحار والجبال والعواصم؟ بماذا سيفيدنا هذا كله طالما أن جميعها بعيدة جداً؟ جداً! نتعلّم في حصّة الجغرافيا أيضاً كيف نرسم خريطة بلدنا. يجب أن ينتبه المرء أثناء رسم الحدود بشكلٍ جيد، فهي حدود حرب! حدود جحيم! حدود بؤسنا وخيبتنا الممنوعين نحن من تجاوزها، لنموت هنا بصمت، دون أن نزعج الجيران.

أنا لا أستطيع إيجاد أخي أيضاً! هو أصغر منّي ويتسلّل أحياناً من سريره إلى غرفة نوم والديّ. لقد تناولنا طعام العشاء بالأمس معاً حيث وعدنا والدي بأخذنا غداً إلى ملعب كرة القدم، لذلك جهّزنا الكرة والأحذية الرياضيّة، القمصان أيضاً بالطبع، أنا رونالدو وهو ميسي.

المكان ضيّق هنا وأمي لا تستطيع الوصول إليّ. باب غرفتي ليس هنا، ولا حتى النافذة. الجدران والسقف أيضاً!

المكان ضيّق جداً هنا وأنا أريد أمّي. أصرخ: "ماما! ماما!" لكنّني لا أسمع صوتي. أكرّر المحاولة بصوت أعلى: "مامااااا". لا! أنا لا أسمع صوتي. هذا غير معقول! هل من الممكن أن تسمعني أمّي رغم ذلك؟ لقد سألتها ذات يومٍ كيف تستطيع معرفة أنّني مريض دون أن أخبرها! أنا أكره طعم الدواء، لهذا لا أقول لها بأنني مريض أبداً. لقد أجابتني حينها: "أنا أشعر بذلك معك! وعندما تكون متعباً فأنا يتعب قلبي بشكلٍ تلقائي". ولكن أين هي الآن؟ أنا بحاجةٍ إليها وأريد الخروج من هنا. حسناً، إن كانت تسمعني، فلماذا لا تأتي إلي؟ ولكن كيف يمكنها أن تأتي؟ ومن أين؟ المكان ضيّق هنا وهي لا تستطيع الوصول إليّ. باب غرفتي ليس هنا، ولا حتى النافذة. الجدران والسقف أيضاً! لكن والدي سيأتي بكل تأكيد ويخرجني. بكل تأكيد!

المكان مظلم هنا وأنا أشعر بالوحدة. شعور الوحدة نعرفه جيداً. إنّه الشعور بأن جميع البشر على الكوكب قد تركوك وحدك تواجه مصيرك! هذا أيضاً أحد أنواع الوحدة. لكن الوضع الآن أكثر سوءاً بكثير. أنا أشعر الآن وكأنني الوحيد في هذا العالم. أنا أريد فقط الخروج من هنا. المكان ضيق جداً هنا، تحت هذا الركام، ورائحة الأحجار والدم تكاد تخنقني! مظهري الآن غير مرتب بالتأكيد وسأزعج الناس عندما يرون صوري بعد قليل على شبكات التواصل، سيقلبون وجوههم قرفاً أو تعاطفاً، قبل أن يواصلوا التصفّح. أجل، وإن كانوا حينها يتناولون الطعام فقد تسرق صوري منهم الشهيّة.

شعور الوحدة نعرفه جيداً. إنّه الشعور بأن جميع البشر على الكوكب قد تركوك وحدك تواجه مصيرك!

المكان ضيق هنا بشكلٍ رهيب، ومظلم جداً. أنا خائفٌ وأريد الخروج من هنا. أريد أمّي وأبي، اللذين ربما لم يعد لهما وجودٌ الآن.

بدأت بالبكاء، بينما بدأ شيءٌ يتحرّك. لقد أصبح المكان هنا مغبرّاً من جديد، أسعل وأسعل. لقد بدأ الضوء يتسلّل ببطءٍ من الخارج إلى هنا وجاء صوتُ رجلٍ من بين الحطام: "أنت! يا صغيري، هناك، هل تسمعني؟" وقد كان الصوت لسوء حظي ليس صوت أبي.

حزيران ٢٠١٩


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Ich liege zwar immer noch in meinem Bett und die Sonne ist noch nicht aufgegangen, aber um mich herum ist es verdammt eng geworden. Die Luft geht auch langsam aus. Ich blicke mich um und sehe nur Staub! Es ist so staubig, dass ich kaum etwas sehen kann. Könnte es sein, dass meine Eltern meinen Geburtstag diesmal anders feiern wollten? Könnte das die Überraschung sein, die meine Mama mir versprochen hat? Warum ist es denn so still? Und wo sind die Ballons und die zehn Kerzen? Aber ich denke, mein Geburtstag ist doch im Sommer!

Mein Bein tut weh. Ich versuche, es zu berühren, spüre da aber nichts. Ich kann es nicht einmal bewegen! Ich träume grade, bestimmt! Unter meinem Bett habe ich mein schönstes und teuerstes Spielzeug versteckt. Ich kann es jetzt nur irgendwie nicht ergreifen.

Das ist ein schwarzer BMW, den ich immer haben wollte. Ich habe mir gestern gewünscht, dass er auf einmal zu einem echten schwarzen BMW wird, eben sich in ein großes Auto verwandelt, wie das meines Onkels, damit ich mit meinen Eltern weit weg fahren kann. Ich möchte einen Ausflug mit meiner Familie machen - dorthin, wo es ruhig ist. Ich habe von meinem Vater mehrmals gehört, dass es auch ruhige Orte auf der Welt gibt, die sind aber sehr weit. Also müssen wir wirklich viele Kilometer fahren, damit wir Ruhe für unseren Ausflug finden.

Es ist zu eng hier. Der Staub lichtet sich nur langsam. So kann ich erst jetzt erkennen, dass mein Zimmer gar nicht mehr ordentlich ist. Es ist sogar kaum zu erkennen. Das wird meine Mama bestimmt ärgern. Meine Augen suchen nach meiner Schultasche. Sie wird sicherlich irgendwo in der Nähe sein. Vor dem Einschlafen habe ich noch etwas gezeichnet und zwar das Meer. Ich habe das Meer noch nie gesehen. Nur im Fernsehen, als wir noch Strom hatten, aber meine Tante hasst das Meer, weil ihr Sohn jetzt im Himmel lebt, nachdem er durchs Meer reisen wollte. Er muss sich dorthin verirrt haben und findet den Weg nicht mehr zurück.

Wie kann ich jetzt bloß morgen zur Schule gehen, wenn ich meine Tasche nicht finde?! Aber das ist mir doch eh lieber, denn ich kann länger schlafen. Ich habe morgen in der ersten Stunde Erdurkundeunterricht und das finde ich sehr langweilig. Was lernen wir da? Wie viele Menschen auf der Welt leben? Wie viele Flüsse, Meere und Berge es gibt? Wie die Hauptstädte heißen? Was bringt uns das alles, wenn sie so weit weg sind? Sehr weit! Wir lernen auch, wie man die Karte unseres Landes zeichnet. Da muss man richtig aufpassen, wenn man die Grenzen malt, denn sie sind die Grenzen eines Krieges! Die Grenzen einer Hölle! Die Grenzen unseres Leidens, die wir nicht überschreiten dürfen, damit wir hier still sterben, ohne die Nachbarn zu stören!

Meinen Bruder kann ich gerade auch nirgendwo erblicken. Er ist zwar kleiner als ich, aber er erschleicht sich nachts wie ein geübter Geheimagent häufig aus seinem Bett hinaus ins Schlafzimmer meiner Eltern. Wir haben gestern zusammen zu Abend gegessen und mein Papa sagte uns, dass er uns morgen zum Fußballplatz nehmen will. Das wollten wir so gerne und deshalb haben wir schon den Ball und die Schuhe zurecht gelegt, natürlich auch die Trikots, ich – Cristiano Ronaldo und mein Bruder – Lionel Messi!

Es ist eng hier und ich will zu meiner Mama. Ich rufe: „Mama, Mama!“ Ich höre meine Stimme selbst nicht! Ich versuche es nochmal lauter: „Mamaaaaa!“ Nein, ich höre mich nicht. Kann es sein, dass meine Mama mich trotzdem hört? Ich habe sie einmal gefragt: „Woher weißt du, dass ich krank bin, ohne dass ich es dir sage?“ Ich hasse Medikamente, deshalb sag ich nie, dass es mir nicht gut geht. Sie antwortete: „Ich fühle das! Wenn es dir nicht gut geht, geht es mir auch nicht gut!“ Aber wo bleibt sie jetzt? Mir geht es jetzt nicht gut und ich möchte hier raus. Und wenn sie mich hört, warum kommt sie nicht zu mir? Wie kann sie auch kommen, und von wo? Es ist zu eng und sie schafft es nie, hineinzukommen. Ich bin viel kleiner als sie und schaffe es trotzdem nicht hinaus. Die Tür ist nicht einmal mehr da. Das Fenster auch nicht. Keine Wände und kein Dach. Alles wurde, mit uns, dem Boden gleichgemacht. Aber mein Vater wird mich bestimmt raus holen! Bestimmt!

Es ist dunkel geworden und ich fühle mich einsam. Die Einsamkeit kennen wir schon. Das ist das Gefühl, von der ganzen Menschheit enttäuscht und im Stich gelassen zu sein. Das ist auch eine Art Einsamkeit. Es fühlt sich hier nur gerade viel schlimmer an, als ob ich der einzige Lebende auf dieser Welt bin. Ich möchte nur raus hier.

Hier ist es zu eng. Unter diesen Steinen riecht es nur nach Beton und Blut. Ich sehe jetzt bestimmt nicht cool aus und werde gleich, wenn man meine Bilder im Internet sieht, die Menschen nerven. Sie werden im Idealfall ein trauriges Gesicht machen und weiterscrollen. Und wenn sie in dem Moment am Essen sind, klauen ihnen meine Bilder vielleicht den Appetit.

Es ist zu eng, zu still und dunkel. Ich habe Angst und möchte wirklich nur raus hier. Ich möchte zu meinen Eltern, die es wahrscheinlich nicht mehr gibt.

Ich fange an, zu weinen, während sich etwas bewegt. Es wird wieder staubig, ich huste. Es wird langsam heller und da kommt eine Männerstimme durch die Trümmer: „Hey, Junge! Da, hörst du mich?“ Zu meiner Enttäuschung ist es nicht die Stimme meines Vaters.

03.06.2019

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